23.02.2012   Deutsch Deutsch      
Die vier Hygiene for Health-Partner:


Die Hochschule Niederrhein, Krefeld, stellt die projektverantwortliche Organisation dar. Neben der Führung und Verwaltung des Projektes durch den dazu eingestellten Projektmanager wirkt sie mit vier Professoren und ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern im Bereich der Prozessoptimierung bei der Instrumentenaufbereitung und an Systemen zur Messung der Aufbereitungsqualität mit. Des weiteren übernimmt sie die Aufgabe des Wissenstransfers.

Das wfk-Forschungsinstitut für Reinigungstechnologie e.V. in Krefeld ist inhaltlicher Koordinator des Projekts und leistet Forschungsarbeiten zu den Themengebieten alternative Niedertemperaturverfahren zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten, Vergleich von Prüfverfahren für flexible Endoskope und Untersuchung der Reinigungswirkung von enzymatischen und konventionellen Reinigungsmitteln für die Instrumentenaufbereitung. Darüber hinaus werden in Kooperation mit der Hochschule Prüfkörper für englumige Hohlinstrumente und Schnellsysteme zur Überprüfung der Reinigungsleistung entwickelt.

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik, IUTA e.V. in Duisburg führt Feldstudien in Krankenhäusern und Apotheken zur Belastung von Oberflächen durch hochtoxische Zytostatika durch. Parallel entwickelt das Institut Schnelltestsysteme zur Erkennung dieser Stoffe und führt Beratungen zur Verbesserung der Hygiene und Dekontamination durch.
 


Das niederländische Institut TNO in Eindhoven forscht und entwickelt neuartige Oberflächenbeschichtungen, die z.B. bei Medizinprodukten die Anhaftung von Anschmutzungen und Infektionserregern vermindern. Solche funktionellen Beschichtungen können zur Optimierung der Hygiene bei vorhandenen Instrumenten eingesetzt werden. TNO führt ferner zahlreiche Seminare und Veranstaltungen für Hygieneeinrichtungen und Firmen durch um aktuelle Kenntnisse in die Praxis zu transferieren.